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BERATUNG

Supervision

Zur historischen Entwicklung von Supervision

  • Supervision entstand Anfang des 20.Jahrhunderts aus der amerikanischen Form der Sozialarbeit
  • Ab der Jahrhundertmitte etabliert sie sich auch in der Aus- und Weiterbildung der deutschen Sozialarbeit.
  • Die methodische Orientierung erfolgt an psychotherapeutischen Konzepten (Tiefenpsychologie, humanistische und systemische Verfahren)
  • Supervision versteht sich als emotions- und beziehungsorientierte berufliche Beratungs- und Weiterbildungsform in sozialen Arbeitsfeldern.
  • Die Durchführung erfolgt in Form von Einzel-, Gruppen- und Team-Supervision.
  • Klassische Themen von Supervision sind Leitungs- und Rollenberatung, Balintgruppen- und Fallarbeit.

Fallsupervision

Für praktizierende Heilpraktiker/innen beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie stellt sie ein MUSS dar zur Bearbeitung der Gegenübertragungsphänomene in der Arbeit mit Klienten.

Eigene "blinde Flecken" können angerührt werden durch Themen der Klienten und behindern dann aufgrund ihrer Dynamik eine erfolgreiche Entwicklung des Klienten.

Anzeichen für eine Gegenübertragung sind meist diffuser emotionaler Art:

  • der Klient wird als "schwierig" erlebt,
  • der "Fall" drängt sich auch nach Beendigung der Sitzung immer wieder auf ("ich muss immer wieder daran denken"),
  • unklare Emotionen wie Ärger, Langeweile, Unlust stellen sich ein beim Gedanken an die nächste Sitzung usw.

Die Integration der eigenen Anteile in der Fallsupervision wird als lösend und erleichternd erlebt.

Weitere Vorteile:

  • Als psychohygienische Maßnahme dient die Fallsupervision auch als Burnout-Prophylaxe im sozialen Bereich.
  • Als "training on the job" stellt sie eine Form der lebendigen Weiterbildung dar (es wird ausschließlich mit eigenen Praxisfällen gearbeitet).
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